„Lokale Ernährungssicherung ist möglich“ – Der Okandjira Garten

Im Frühjahr 2017 hat Pallium den Okandjira Garten auf den Weg gebracht. Er ist entstanden auf einem Stück Wüstensand und ernährt seither mehrere Familien, die außerdem ein steigendes Einkommen aus dem Garten erwirtschaften, indem sie Teile der Gemüseernte auf lokalen Märkten und bei einer nahegelegenen Lodge verkaufen.

Projekte wie Okandjira existieren so gut wie nicht in Namibia, dem reichen Land mit armer Bevölkerung. Dabei wäre lokaler Nahrungsmittelanbau so wichtig. Wassermangel zählt in Namibia, dem trockensten Land südlich der Sahara, zu den größten Herausforderungen. Kaum jemand kann sich privat den Kauf der Materialien leisten, die es braucht, um einen solchen Garten mit künstlicher Bewässerung zu bauen. Der Okandjira Garten wird mit einer Regenwasserauffanganlage auf biologischer Basis betrieben. Das Wasser wird in großen Tanks aufgefangen sowie in einem großen Wasserauffangbecken.

Es ist bewegend zu erleben, wie die Menschen in Okandjira, die auf nichts mehr zu hoffen schienen, jetzt wieder Lebensmut fassen.

Die Anfänge des Okandjira Gartens sind in einem Bericht der Allgemein Zeitung Namibia vom Mai 2017 beschrieben: Biogemüse stiftet Hoffnung in Okandjira

Über die Entwicklung des Projekts berichten der Pallium Newsletter 2018 und 2019. Sie unter der Rubrik “Projekte”.

Ein 18-minütiger Film über das Gartenprojekt (September 2017):

Der Garten im März 2018: