1. Unsere Erwartungen

Pallium e.V. vermittelt gerne Freiwillige in die von uns unterstützten Initiativen und Projekte. Wichtig ist zu betonen, dass wir selbst nicht Träger dieser Projekte sind, sondern diese von unseren namibischen Partnern selbstständig und eigenverantwortlich durchgeführt werden.

Wir erwarten von unseren Freiwilligen, die in den namibischen Projekten mitarbeiten möchten, zupackendes Engagement und einen respektvollen, höflichen, zuverlässigen, diskreten und zurückhaltenden –  also nicht belehrenden und dominanten – Umgang mit den Menschen vor Ort; ebenso die Bereitschaft, sich mit der Geschichte Namibias und mit dem Fremden der anderen Kultur auseinanderzusetzen.

Der Umgang mit notleidenden Menschen, mit kranken, ausgesetzten und verwaisten, Kindern, bedeutet emotional eine große Herausforderung. Bei Problemen und schwierigen Situationen erwarten wir von den Freiwilligen, dass das direkte, offene, wohlwollende und konstruktive Gespräch mit dem Pallium-Vorstand bzw. mit den Projektverantwortlichen vor Ort gesucht wird. Miteinander und nicht übereinander reden ist für uns eine wichtige Basis für eine gute Zusammenarbeit.

Die Dauer eines Aufenthaltes sollte mindestens 3 Monate umfassen. Kosten für den Aufenthalt und Versicherungen können von Pallium leider nicht übernommen werden. Eine schriftliche Bewerbung (Motivationsschreiben und tabellarischer Lebenslauf) ist erforderlich, vorzugsweise per E-Mail. Am Ende Ihres Einsatzes erwarten wir von Ihnen einen schriftlichen Bericht im Umfang von 5 bis max. 10 Seiten über Ihre Erfahrungen und Aktivitäten im jeweiligen Projekt. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung!

Kontakt: info@pallium-ev.com, Tel.: 0641-99-23204 oder direkt über das Kontaktformular unter obigem Menüpunkt “Kontakt”.

2. Vermittlung von Freiwilligen in lokale Projekte

Für Interessierte an einem Freiwilligendiest können wir folgende NGOs in Namibia empfehlen und den Kontakt vermitteln:

  • Women Solidarity Namibia, Windhoek (Ms Rosa Namises) Landesweite Aktionen – Öffentlichkeitsarbeit, Kurse, Beratung – gegen „Gender-Based-Violence“
  • Dolam Childrens Home, Winhoek/Katutura (Ms Rosa Namises) Kinderheim für über 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahre http://dolamchildren.com
  • Orlindi – Place of Safety, Windhoek/Katutura (Ms. Claudia Namises) Kinderheim für ca. 30 Waisen und gefährdete Kinder vom Säuglings- bis zum Jugendalter http://www.namtagoorlindi.com
  • Mount Sinai Centre, Windhoek/Katutura (Mr Shiimi L. ltula) Unterstützung für über 100 HIV-positive Mütter durch Lebensmittel, Milchpulver und durch psychosoziale-Beratung; zum MSC gehört ein Kindergarten, Einkommensprojekte und Aktivitäten für Erwachsene und Kinder.
  • Oonte OVC, Ondangwa (Ms. Petrine Shimi) Tageszentrum für etwa 400 Waisen und gefährdete Kinder im ländlichen Nordnamibia https://www.facebook.com/pages/Oonte-OVC-Organization/567672896616395
  • Alzheimer Dementia Namibia, Swakopmund und Kunene (Rev. Berrie Holtzhausen) Dementia Care Farm bei Swakopmund und Demenzprojekt in der Ova-Himba-Community, Kunene Region, https://alzheimersdementianamibia.wordpress.com
  • Monica’s Soup Kitchen, Windhoek/Katutura (Ms Monica Imanga) Suppenküche und Aktivitäten für hunderte von Kindern in Katutura’s Wellblechhütten-Stadtteil Havana, http://www.homeofgoodhope.org

3. Reisevorbereitung

Visa/Zertifikate:

Sie benötigen für Ihren Aufenthalt ein Arbeitsvisum sowie den Nachweis über einen 1.Hilfe-Kurs und ein polizeiliches Führungszeugnis. Infos zu den Visa-Formalitäten und Anträgen erteilt die Namibische Botschaft in Berlin: http://www.namibia-botschaft.de/index.php/application-form.

Kosten/Unterkunft:

Generell ist bei einem Aufenthalt in Namibia mit realtiv hohen Kosten für Unterkunft und Verpflegung zu rechnen. Doch die Kosten sind auch ganz individuell davon abhängig, je nachdem ob Sie privat oder in einem Guesthouse unterkommen. So kostet ein schlichtes Zimmer in einem uns bekannten Guesthouse in Katutura beispielsweise zwischen 12-15 Euro pro Tag (ohne Verpflegung). Nehmen Sie diesbezüglich am besten rechtzeitig Kontakt zu etwaigen Unterkünften vor, da sie Ihnen genaue Preisauskünfte mitteilen können und manchmal gibt es auch Preisnachlässe (je nach Aufenthaltsdauer), scheuen Sie sich also nicht, vorab für einen Discount anzufragen. Sie sollten dies allerdings zeitnah tun, da Namibia sehr nachgefragt ist (Informationen zu Unterkünften siehe: www.wadadee.com; http://www.bwana.de/leistungen/wohnen-in-namibia.html; http://www.chameleonbackpackers.com/, eine höherpreisige Unterkunft wäre z.B: http://www.rivendellnamibia.com/) .

Generell sind die Lebenshaltungskosten in Namibia vergleichbar mit denen in Europa. Lebensmittel kosten meist genauso viel wie in Deutschland, wobei Obst und Milchwaren (Milch, Käse etc.) noch deutlich teurer sind, ungefähr vergleichbar mit den Preisen für Bio-Lebensmittel hier bei uns, bei den Restaurantpreisen verhält es sich ähnlich.